vCISO für ein skalierendes Fintech-Startup
Sektor
Finanzdienstleistungen · Fintech-Startup · 20-40 Mitarbeitende · regulierter Betrieb in zwei europäischen Jurisdiktionen.
Ausgangslage
Das Unternehmen stand vor einem Funding-Abschluss und Investoren verlangten eine Sicherheitsverantwortliche oder einen Sicherheitsverantwortlichen mit nachweisbarem Engagement sowie einen glaubwürdigen Compliance-Plan. Die Einstellung einer internen CISO-Funktion passte weder zur Kostenstruktur noch zur Unternehmensphase, doch das regulatorische Risiko war real und wuchs mit jedem neuen Firmenkunden.
Vorgehen
Wir begannen mit einer Gap-Analyse gegen ISO-27001-Kontrollen und die anwendbaren Sektoranforderungen, priorisierten Befunde nach Risiko und technischen Abhängigkeiten. Wir entwickelten eine 12-monatige Roadmap mit messbaren Quartalsmeilensteinen und definierten, welche Kontrollen das Unternehmen intern übernimmt und welche extern bezogen werden. Wir etablierten einen Governance-Rhythmus mit monatlichem Sicherheitsausschuss und vierteljährlicher Berichterstattung an den Vorstand. Bei der Auswahl eines minimal tragfähigen Werkzeugsets vermieden wir Überdimensionierung.
Ergebnis
Zum Ende des dritten Quartals war das Unternehmen für das ISO-27001-Zertifizierungsaudit bereit, hatte drei Due-Diligence-Prüfungen von Firmenkunden ohne kritische Beobachtungen bestanden und verfügte über dokumentierte und nachvollziehbare Governance-Nachweise.
Lehre
Ein Startup braucht nicht die beste Sicherheitsposition der Branche: Es braucht eine kohärente, tragfähige und vor jedem Fragenden belegbare Position.
Zeit und Aufwand
12 Monate · durchschnittlich 8-12 Stunden monatlicher Einsatz · monatlicher Ausschuss + vierteljährliche Lieferobjekte.
Schlagwörter
vCISO · ISO 27001 · Risikomanagement · Compliance · Sicherheits-Governance · Fintech